08.11.2022

 

Im Saal der Villa von Sayn

referierte Frau Kordula Honnef, Gärtenerin und Kräuterfrau

aus Waldbreitbach

u.a. über alternative, resourcenschonende Verpackungsmaterialien. Vor allem sprach sie über die Herstellung und Benutzung von Bienenwachstüchern. 


 

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05.11.2022

Gärtnermeister zeigen den „Goldenen Herbstschnitt“

 

Zahlreiche Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Rheinbreitbach trafen sich im Garten von Eduard Richarz um sich Tipps für den richtigen Herbstschnitt zu geben zu lassen. Im launigen Wechsel erklärten die Gärtnermeister Richarz und Arnold Scheidgen Pflege und Schnitt von Bäumen, Hecken und Sträuchern.

 

Die Teilnehmer erfuhren dabei vieles aus der Praxis und konnten ihre Kenntnisse über den richtigen Herbstschnitt auffrischen. Besonders beeindruckte der Schnitt eines Baums, auf dem Richarz fünf verschiedene Apfelsorten aufgepfropft hat. Eine große Rasenfläche war zu bestaunen, auf der nicht das kleinste Unkraut zu sehen war und der so weich und dicht war, dass man glaubte über einen Teppich zu laufen.

 

Der OGV-Vorsitzende Norbert Buchbender dankte den beiden Gärtnermeistern mit einem Weinpräsent für die äußerst lehrreichen und anschaulichen Erklärungen und die Beantwortung der Fragen. „Jetzt werden wir die neuen Erkenntnisse in unseren Gärten anwenden. Dann kann der Winter kommen“, betonte Buchbender zum Abschluss.

 

Verantwortlich: Dr. Heinz Schmitz, Simrockstr. 3, 53619 Rheinbreitbach, Tel. 02224-74157, E-Mail: presse-schmitz@gmx.de

Die Gärtnermeister Eduard Richarz (auf der Leiter) und Arnold Scheidgen (neben der Leiter stehend) zeigen den Rheinbreitbacher Gartenfreunden den richtigen Herbstschnitt von Bäumen und Sträuchern. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Norbert Buchbender


 

23.10.2022

 

Herbstwanderung und Uhlesessen  

 

 

An der katholischen Kirche in Rheinbreitbach trafen sich etwa 30 gut gelaunte Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins (OGV), um von dort zur alljährlichen Herbstwanderung aufzubrechen. Über Scheuren ging es zur Kaskade von Unkel und von dort durch das Hähnerbachtal auf die Bruchhausener Höhen.

 

Das Ziel der Wanderung war jedem bekannt. Den Weg aber gab der Wanderwart des Vereins, Juppi Schneider, vor. An einer Wegekreuzung, an der ein Baumstumpf zum Sitzen einlud, zauberte Juppi Wein und Hochprozentiges aus seinem Rucksack. Es dauerte nicht lange und er konnte mit leichterem Gepäck den Rückweg antreten.

 

Am Gut Hohenunkel wurde noch das Rheinpanorama in Richtung Bonn und Köln bewundert. Wer genau hinschaute, konnte die Spitzen des Kölner Doms im Dunst erahnen. Gegen 17 Uhr wurde das Ziel erreicht, die Villa von Sayn in Rheinbreitbach. Dort traf man sich mit weiteren Vereinsmitgliedern, die, geführt von Kartini Klein, eine kürzere Tour entlang des Rheines gewandert waren, zum gemeinsamen Uhlesessen.

 

Nachdem die Getränke auf dem Tischen im großen Saal angekommen waren, begrüßte der Vereinsvorsitzende Norbert Buchbender die Anwesenden, die hungrig vom Wandern auf das Essen, den Uhles genannten Kartoffelkuchen, warteten, so wie es schon jahrzehntelang herbstlicher Brauch im OGV Rheinbreitbach ist.

Er habe über 20 verschiedene Namen für Kartoffelkuchen im Internet gefunden, so der Vorsitzende. Er nannte Begriffe wie Dippeskoche, Potthucke und Kesselsknall.

 

Zu einem großen Stück Uhles wurde Schwarzbrot, Butter, Apfelkompott und Rübenkraut gereicht. Dann ebbte das Stimmengewirr einige Zeit ab und man hörte nur noch die Bestecke klappern.

„Et wor widder schön“, hörte man einen Teilnehmer sagen. Er traf damit die Stimmung aller Wanderfreunde des OGV Rheinbreitbach nach diesem herrlichen Nachmittag.

 



 

27.09.2022

 

 

Gartenfreunde besichtigen Weingut Keune

 

Rheinbreitbach. Einen umfassenden Überblick über das junge Rheinbreitbacher Weingut am traditionsreichen Süd-Hang über dem Vonsbach bot Mitinhaberin Viola Keune Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins (OGV). Vom Setzling der jungen Rebe bis zur gefüllten Weinflasche erläuterte Keune den interessierten Besuchern die vielfältigen Arbeiten im Weinberg und im Keller.

Viola Keune empfing die Gartenfreunde am Deck-un-Schmal-Platz und führte sie zu dem Weinberg, den sie zusammen mit ihrem Ehemann Karsten in den vergangenen Jahren neu angelegt hat.

Inzwischen stehen auf mehr als einem Hektar junge Rebstöcke, die nun erste Früchte tragen.

 

Zunächst erläuterte Viola Keune, dass die jungen Pflanzen aus zwei Teilen bestehen: dem Reblaus resistenten Wurzelstock und der darauf gepfropften Rebe, die dem späteren Wein ihren Namen gibt, etwa Riesling oder Spätburgunder. Sie zeigte die vielfältigen Arbeiten am Stock und am Boden, die die Winzer das ganze Jahr über intensiv beschäftigen.

 

Weiter erläuterte sie anschaulich die Ernte und Verarbeitung der Trauben bis zur Vergärung. Schließlich bot Viola Keune Kostproben aus der vergangenen noch sehr kleinen Ernte an. In diesem Jahr gebe es deutlich mehr Ertrag, so dass bald auch größere Mengen zum Verkauf angeboten werden, kündigte die Winzerin nicht ohne Stolz an.

 

Die Gartenfreunde zeigten sich beeindruckt von den großartigen Leistungen wie auch den sachkundigen Erläuterungen der Gastgeberin. „Dank Ihres unermüdlichen Einsatzes können wir wieder Rheinbreitbacher Wein genießen“, sagte der stellvertretende Vereinsvorsitzende Josef Weich am Ende der Besichtigung und fügte hinzu: „Sie geben dem Ort ein Stück seiner früheren Identität als Weinbaugemeinde zurück“.

 

 Dr. Heinz Schmitz

 


Viola Keune (4. von rechts) führte die Rheinbreitbacher Gartenfreunde um den Vize-Vorsitzenden Josef Weich (3. von rechts) durch ihr junges Weingut.

 

Verantwortlich: Dr. Heinz Schmitz, Simrockstr. 3, 53619 Rheinbreitbach, Tel. 02224-74157, E-Mail: presse-schmitz@t-online.de


 

 

22.09.2022

 

Gisela und Gustl Richarz

feiern

Diamantene Hochzeit

 

Josef Weich würdigt Verdienste um den Gartenbauverein

 

Josef Weich hat Gisela und Gustl Richarz die Glückwünsche des Obst- und Gartenbauvereins Rheinbreitbach (OGV) zur Diamantenen Hochzeit übermittelt. Der Vize-Vorsitzende nahm das Jubiläum zum Anlass, die großen Verdienste der Eheleute um den OGV zu würdigen.

 

Gleich nach ihrem Zuzug auf die Breite Heide wurden beide im OGV aktiv. Sie wurden treibende Kräfte des um die Jahrtausendwende anstehenden Generationenwechsels an der Vereinsspitze. Sie überzeugten Jüngere, Verantwortung in der Führung und für die Aktivitäten des Vereins zu übernehmen, warben zahlreiche neue Mitglieder. Gustl übernahm im Vorstand die Aufgabe des Chronisten.

 

Unvergessen sind seine Auftritte als Nikolaus bei den jährlichen Adventsfeiern, in denen er die Geschehnisse im Vereinsleben in Anekdoten fasste, die er zur Freude der Teilnehmer mit seinem ebenso trockenen wie hintergründigen Humor vortrug. Auch die Erntedankfeste wusste Gustl mit heiteren Beiträgen zu bereichern.

 

Als er zum stellvertretenden Vorsitzenden aufstieg, übernahm Gisela die Aufgabe der Chronistin. Ihr Bericht des Vereinsgeschehens im abgelaufenen Jahr war der mit Spannung erwartete Höhepunkt jeder Mitgliederversammlung.

Mit der bloßen Aufzählung ihrer Aufgaben sind die Verdienste der Eheleute Richarz bei weitem nicht vollständig, betonte Weich. „Ihr wart stets zur Stelle, wenn es etwas zu organisieren oder zu tun gab. Ihr wart über Jahrzehnte nicht nur die tragenden Säulen, sondern auch das Herz unseres Vereins. Kurz: Ihr habt Euch um unseren Obst- und Gartenbauverein verdient gemacht“, resümierte Josef Weich.

 

Dr. Heinz Schmitz

 


Josef Weich (Mitte), Vize-Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Rheinbreitbach, gratuliert dem Ehepaar Gisela und Gustl Richarz zur Diamantenen Hochzeit und würdigt ihre Verdienste um den Verein.

 

Foto: Elisabeth Berg


 

 

16.09 - 18.09.2022

 

Dreitägiger Vereinsausflug nach Holland

 

 

Floriade und Giethoorn begeistern Gartenfreunde

 

 

Mit großartigen Eindrücken sind die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Rheinbreitbach von einem dreitägigen Ausflug nach Holland in die Heimat zurückgekehrt. Jeder Tag bot faszinierende Erlebnisse: Zunächst das malerische Wasserdorf Giethoorn, dann die Weltgartenausstellung „Floriade“ in Almere bei Amsterdam und schließlich die mittelalterliche Altstadt von Utrecht.

 

In Giethoorn ging es auf eine bezaubernde Schifffahrt durch die Grachten des „Venedig der Niederlande“ und über den großen angrenzenden See, den die Torfstecher in vergangenen Jahrhunderten ausgehoben haben, wie der Kapitän erläuterte. Am Rande der Strecke begeisterten reetgedeckte Villen und prachtvolle Vorgärten die Besucher.

 

Am zweiten Tag stand die Floriade, Anlass für den Jahresausflug der Gartenfreunde in die Niederlande, auf dem Programm. Nicht nur farbenfrohe Blumenbeete gab es zu bewundern. An nachhaltig angelegten Gemüse- und Obstkulturen holten sich die Gartenfreunde Anregungen für die naturnahe Bewirtschaftung ihrer heimischen Anlagen. Die Vielfalt der Ausstellung, die sich über mehrere Inseln erstreckt, bewunderten die Teilnehmer aus der Vogelperspektive, die die Fahrt mit der Seilbahn bot. Der besondere Clou der Floriade ist, dass das Gelände nach der Gartenschau in eine grüne Stadt umgewandelt wird, in der vielerlei Wohnformen für große und kleinere Geldbeutel entstehen, erläuterte die Führerin.

 

Utrecht beeindruckte zum Abschluss mit der Altstadt, ihren Kanälen, ehrwürdigen Handelshäusern, dem Dom und dem historischen Universitätsgebäude.

 

Bei der Heimkehr waren sich die Teilnehmer mit dem Vorsitzenden Norbert Buchbender einig: Es war ein großartiger Vereinsausflug, der viele bleibende Erinnerungen hinterlässt.

 

Dr. Heinz Schmitz

 

 


Alle nachfolgenden Fotografien wurden von Josef Weich während der Fahrt des OGV zur Florialde 2022 aufgenommen und dem Verein zur Vergügung gestellt. 

 

08.09.2022

Besuch im Pflanzenparadies von Tahsin Es

 

Wertvolle Tipps

für Freizeitgärtner

 

Rheinbreitbach. Eine erstaunliche Sortenvielfalt präsentierte Tahsin Es Mitgliedern des Rheinbreitbacher Obst- und Gartenbauvereins (OGV) in seinem Gemüsegarten. Die Freizeitgärtner kamen aus dem Staunen kaum heraus. Neben Kostproben und selbst gezüchteten Samen gab ihnen Es (gesprochen: Esch) auch viele Tipps für die Bepflanzung und Pflege des eigenen Gartens.

Der OGV-Vorsitzende Norbert Buchbender hatte die Besichtigung organisiert. Obwohl mehrere Gruppen gebildet wurden, konnten nicht alle Interessenten teilnehmen, berichtete Buchbender. Diejenigen, die das Glück hatten, den Es-Garten zu erleben, waren begeistert über das Paradies, das sich hinter den Häusern am Mühlenweg verbirgt.

Die Kenntnisse im Gartenbau hatte ihm seine Oma in der Türkei schon vermittelt bevor er mit elf Jahren zu seinen Eltern nach Rheinbreitbach zog, erzählt Es. Viele Pflanzen, die am Bosporus gedeihen, wachsen jetzt auch in Rheinbreitbach. Bei der Gartenarbeit entspannt er sich von seiner Arbeit als kaufmännischer Angestellter und erzeugt möglichst viel für die eigene Ernährung. Wichtig ist ihm auch, einen Beitrag zu leisten, die Pflanzenvielfalt zu erhalten, betont Es.

So zieht er hundert Sorten Tomaten, zig verschiedene Arten Gurken, Chili oder Paprika, die er nicht nur alle mit Namen kennt. Er weiß auch ihre Vorlieben hinsichtlich des Bodens, der Bewässerung oder der Sonneneinstrahlung, ihre Geschmacksrichtungen und Haltbarkeiten.

 

Zur Freude der Rheinbreitbacher Hobby-Gärtner gibt er diese Kenntnisse gern weiter. Viele der Besucher nahmen Samen und gute Tipps mit, um im heimischen Garten ein Stückweit die Anregungen umzusetzen, die sie sich bei Tahim Es geholt haben.

 

Dr. Heinz Schmitz

Im Pflanzenparadies von Tahim Es (vorne) holten sich Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Rheinbreitbach um den Vorsitzenden Norbert Buchbender (hinter Es mit Sonnenbrille) wertvolle Anregungen für den eigenen Gemüsegarten.

 

Dr. Heinz Schmitz